Der Hospizgedanke


Hospize bejahen das Leben, Hospize machen es sich zur Aufgabe, Menschen in der letzten Lebensphase zu unterstützen und zu pflegen. Die Hospizbewegung möchte Sterbenden und ihren Angehörigen helfen, sich auf das Lebensende einzustellen und den Tod anzunehmen.
Mit dem Wissen, dass jeder Mensch einmalig und von Gott gewollt ist, achten wir ihn in seiner Persönlichkeit und seinem Recht auf Selbstbestimmung.

Das Leben im christlichen Hospiz


Liebevolle Zuwendung, das Vermitteln von Geborgenheit und eine an den Wünschen und Bedürfnissen der unheilbar kranken Menschen orientierte Pflege und Begleitung steht im Mittelpunkt unseres Handelns.
Betroffene und ihre Angehörigen werden mit ihren Ängsten und Nöten ernst genommen und nicht allein gelassen.

Die Mitarbeiter des Pflegeteams sind in palliativmedizinisch orientierter Pflege geschult und können so auf Symptome reagieren, sie lindern und die verbleibende Lebensqualität verbessern. Hierbei steht eine individuelle Schmerztherapie nach ärztlicher Anordnung an erster Stelle.
Angehörige, Freunde und Bekannte werden nach Wunsch in die Betreuung einbezogen und auch in der Trauer nicht allein gelassen.

Leben im Hospiz will die Lebensgewohnheiten der Bewohner aufnehmen und eine häusliche Atmosphäre schaffen.

Wir sehen unser christliches Hospiz als eine Herberge, die alle Gäste ungeachtet ihrer Krankheit, Biografie und Weltanschauung umsorgt.


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30.11.2009Die letzte Herberge / Thüringer Allgemeine vom 23.11.2009
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